Pressestimmen

Rahel Martens in online Zeitung www.glarus24.ch/Kultur, 15. Oktober 2006
Dinner for two einmal anders: Am gestrigen Abend lud die Luzerner Pantomimin Priska Elmiger mit Ihrem poetisch, skurillen und clownesken Theaterstück “Können Fische fliegen” ins fast ausverkaufte Kunsthaus Glarus ein. Das Stück: Eine heitere und amüsante Reise der Imagination und Fantasie.

Die Künstlerin und Hauptdarstellerin Priska Elmiger wurde 1971 in Luzern geboren. Nach der Schule entschied sie sich für eine Erstausbildung zur Kindergärtnerin. Im Jahre 1990 besuchte sie ihren ersten Clownworkshop in Italien. Es folgte die Theaterschule bei Jacques Lecoq und danach sehr bald die ersten Engagements in Europa. Ab dem Jahre 2000 beglückte Priska Elmiger als Spitalclown und Traumdoktor zahlreiche kranke Kinder in diversen Spitälern. Das Ziel der Theodora Stiftung ist es, dass speziell ausgebildete Artisten den kranken Kinder ein wenig Glück und Lachen ins Krankenzimmer bringen. Frei nach dem Motto: Lachen als Medizin. Im Jahre 2004 startete sie mit dem aktuellen Clowntheater„Können Fische Fliegen?“

Genau diese Frage konnte sich die Zuschauer gestern im Kunsthaus Glarus stellen und sicherlich auch einmal beantworten: Lili Tiger (Priska Elmiger) und ihr Hund Fido (eine alte Handtasche mit Hundeleine) möchten sich die Vorstellung im Theater ansehen, doch alles kommt ganz anders... Ein Oberkellner (Antonio Morano) trifft letzte Vorbereitungen für die kommenden Gäste und Lili sieht sich plötzlich vor dem gedeckten Tisch. Der Fisch auf dem Teller ergreift die Flucht und Lili bleibt nichts anderes übrig, als ihn zu verfolgen und so schnell wie möglich dem Oberkellner zurückzubringen. Schon steckt Lili mitten in einer wilden Verfolgungsjagd.

Das beinahe wortlose Theaterstück jedoch mit Einsatz der ausdrucksvollen Körpersprache und Mimik, ist eine geniale, poetische und skurrile Höchstleistung. In ihrem neckisch getigerten Abendkleid verzaubert Lili Tiger die Zuschauer mit vielen witzigen Passagen,gepaart mit einer gekonnten Mimik. Mit minimalen Hilfsmitteln gelang es den beiden Künstlern “grosses” Clowntheater zu zeigen. Die ebenfalls sehr witzigen Einlagen des Oberkellners, gespielt von Antonio Morano (www.capitano.ch), war ebenfalls ein Vergnügen für Gross und Klein. So wurde der Garderobenständer mal als Rakete,Schirm oder als Schiffssteuer missbraucht. Auch Lilis heiss geliebter Hund Fido, dargestellt von einer altmodischen Oma-Handtasche mit Hundeleine, musste einige Strapazen über sich ergehen lassen. So wurde Fido u.a. mit kreischendem Gelächter der kleinen Zuschauer dank eines Überbrückungskabels reanimiert.
Die Südostschweiz (Ausgabe Glarus), 16. Oktober 2006
...Ohne viele Worte
Die Solokünstlerin Priska Elmiger fesselt das Publikum mit ihrem frechen Stück. Es ist erstaunlich, wie sie Alltagsgegenstände in andere Dinge verwandeln kann und so eine ganz neue Welt schafft. Der Zuschauer sieht plötzlich in einem alten Kleiderständer eine Rakete und der Tisch wird zum Auto. Was wir als Kinder spielerisch gemacht haben, zeigt uns die Künstlerin wieder. So erstaunt es nicht, dass besonders die anwesenden Kinder das Stück sofort verstehen und sich darauf einlassen können. Viele Worte gebraucht Elmiger dazu nicht. Ihre Mimik und Gestik sind stark und ergreifend. Die scheinbar zufälligen Missgeschicke auf der Bühne geplant.Das Publikum ist begeistert, was es mit grossem Beifall bezeugt. Der Saisonstart auf der Kleinkunstbühne ist der Glarner Konzert- und Theatergesellschaft mit diesem Stück voll und ganz gelungen.
Ausschnitte aus weiteren Kritiken:                                             
... die Geschichten, die sie vorspielt, ihre Träume und Albträume sind fantasiegeboren. ... die Künstlerin erzählt ihre Geschichten fast wortlos. Umso ausdrucksvoller sind Körpersprache und Mimik, aus denen alles Wissenswerte herauslesbar ist...   
Neue Luzerner Zeitung, 8. Juni 2004
... Das Stück will immer neu ge- und erlebt werden. Wenn sie in ihre Rolle schlüpft, gibt sie alles....
Badische Zeitung, 22. Oktober 2003
Priska Elmiger zeigte in dieser Art der Darbietung ihre grosse Begabung, präsentierte in feinen witzigen Momenten menschliche Verhaltensweisen, die einen berührten und faszinierten.   
Oltener Tagblatt, Oktober 2003 (zum Förderpreis der Rentsch-Stiftung)
...vorzügliche Ökonomie der Mittel komisch überspitzt. Für Kinder ideal geeignet...   
Basellandschaftliche Zeitung, 15. November 2004